prāvus , a, um, verkehrt, krumm, nicht regelmäbig gewachsen od. gemacht, ungestaltet (Ggstz. rectus), I) eig.: membra, Cic.: talus, Hor.: regula, Lucr.: sprichw., recta prava facere, Ter. Phorm. 771. – ...
cordus ( nicht chordus), a, um, spät geboren, – gewachsen, agni, Varro: fenum, Grummet, Cato: olus, Col.
in-genuus , a, um (in u. gigno), I) einheimisch, nicht fremd, fons, Lucr.: tophus, da gewachsen, natürlich, Iuven. – II) angeboren, natürlich, indoles, Plaut ...
... akademischen Untersuchungen, Cic.: poëtica, Nep.: quaestionem sustinere posse, dem Stoffe gewachsen sein, Cic. – b) insbes., als rhet. t. ... ... quod aestivum tempus instantis belli, non quaestionis esse arbitrabatur, dem bevorstehenden Kr., nicht einer Unters. gehöre, Caes.: quaestionem de bonis direptis ...
... zu ertragen, etw. nicht gern ertragend (erduldend), nicht geneigt zu leiden, -zu erdulden, ... ... vulneris, Verg.: irae, seines Zorns nicht Herr, Ov.: veritatis, der W. unzugänglich, Curt ... ... sich in kein geselliges Zusammenleben fügend, ungesellig, Tac.: obsidionis, nicht imstande, bei einer B. auszuharren, Tac.: contumeliarum ...
... rēpsī, rēptum, ere (Ableitung unsicher, nicht mit serpo verwandt), kriechen, schleichen, a) eig ... ... , Enn. ann. 556: v. Schwimmenden, flumen, Arnob.: von Gewächsen, cucurbitae humi repunt, Plin.: v. Fahrzeugen, Pacuv. tr. ...
... vom Manne und vom Weibe, v. Gewächsen = wachsen, verb. mit ex, de u. ... ... Nep.: ex me hic non natus est, sed ex fratre, er ist nicht mein Sohn, Ter.: ex me et hoc natus est, Ter.: ...
... facto canaliculo, Cels. 8, 8). – II) an Gewächsen, das von einem Knoten zum andern gewachsene gerade Stück, der Schuß, Plin. 17, 152. – III) das junge, noch nicht mit Enden versehene Geweih des Hirsches, die Stange, Plin. ...
... agens cum magistro equitum, ut etc., befahl er nicht bloß, sondern riet auch seinem Reiterobersten, ja ... ... colligendo ago, ich deute nicht wie ein Ankläger alles schlimm u. suche nicht das Zweifelhafte durch Schlüsse ... ... Cic.: sed acta ne agamus, aber reden wir nicht von dem, was nicht zu ändern ist, Cic.: praeposteris utimur consiliis ...
... blandus (leonis), der nur spielend ergreifende (nicht zupackende), Mart.: dentes boni, Plaut.: dentes candidi, Scrib., candiduli, ... ... , primores, Vorderzähne, Cels.: dens prior (der schon früher dagewesene, gewachsene, Ggstz. dens novus), Cels.: dentes pueriles, Milchzähne, Sen.: ...
... zu besprechen, etw. nicht erwähnen wollen, übergehen, lassen, mitto proelia, praetereo oppugnationes ... ... quaestus triennii, Cic. – b) sein lassen = nicht weiter beachten, -berücksichtigen, auf etwas Verzicht leisten ... ... honores, Cic.: m. f. vadimonium, Cic.: missa istaec face, denk nicht mehr daran, Ter. ...
... der Straße aufmerksam zu machen, damit sie nicht gestoßen werden), crepuit ostium, Plaut. Cas. 813: ostium lenonis crepuit ... ... Gefäßen, Augustin. serm. 275, 2 u. 276, 3: v. Gewächsen, Fulg. myth. 3, 8: v. einer Person, crepuit ...
... γ) v. Pers., eng gewachsen, mulierem ita artam, ut mulier fieri non possit, sanam non ... ... 21, 1, 14. § 7. – II) übtr.: a) nicht schlaff, eng, fest, artus somnus, artior somnus, ...
... insbes., einem andern den Kräften usw. nach ungleich, nicht gewachsen, 1) im allg.: a) eig.: ... ... , Ov. – b) übtr.: v. dem, worin man nicht gewachsen ist, ungleich, pugna, Verg.: certamen, Ov ...
... , der Kraft, Stärke nach geringer, nachstehend, nicht gewachsen, unterliegend, minor (equus), Hor.: animus consiliis minor, ... ... – dah. minor m. Infin. = nicht gewachsen, nicht imstande, tanto certare minor, Hor. sat. ...
... Plaut.: vas, Cato: florem, v. Gewächsen, Plin.: os (Mund), Scrib.: fauces, Quint.: oculos, ... ... Syriam, die sichere Rückkehr nach S., Tac. – ββ) bisher nicht erreichbare Zustände usw., toreuticen, anbahnen, Plin.: alci pristinae vitae ...
... d) als gramm. t. t.: casus r., der nicht gebeugte K., der Nominativ (Ggstz. c. obliquus), Varro ... ... – quo vobis mentes rectae quae stare solebant antehac, aufrecht zu stehen, nicht zu wanken, Enn. – 2) übtr ...
com-meo , āvī, ātum, āre, rasch ... ... esse per naturam rerum omnem intentum et commeantem, Cic. – f) von Gewächsen, in alienas non c. terras, nicht versetzt werden können, Plin. 14. pr. § 1: virgis etiam ...
... 22. – B) übtr.: 1) v. Gewächsen: a) die Pflanze, ... ... Vell.: advena non modo vicinae sed ne Italicae quidem stirpis, ich will nicht sagen aus der Nachbarschaft, aber nicht einmal aus Italien stammend, Liv.: a stirpe par, vom Stamme ...
... mures, Plin. – c) v. Gewächsen, Winden, einheimisch, heimis, inländisch, arbor, Plin.: aquilones, ... ... Po fließende, Plin. – II) insbes. = μέτοικος, der nicht eingebürgerte Insasse (Ggstz. civis), Cic. Verr. 4 ...
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro